Bias

16 Apr., 2020

Fehlerprovokation durch Führung – Lehren aus der Luftfahrt

2020-04-16T12:22:23+02:0016. April 2020|Schlüsselwörter: , , , , |

Fehler sind unnötig, misslich, ärgerlich, bisweilen tödlich. Auch wenn sie einer selbstwertdienlichen Überzeugung nach vor allem durch andere begangen werden, schadet es nicht, vorsorglich mehr über die Fehlerkultur und das Fehlermanagement und die Rolle der Führung dabei zu erfahren. Wir werden dies mittels eines Blickes in die Luftfahrt machen, denn es scheint, dass wir von dort alle etwas für unsere Organisationen lernen können: Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft aus 2020 war das Fliegen im Jahr 2019 sechzig Mal sicherer als 1970. Leadership Insiders schaut in diesem Zusammenhang einmal genauer auf die dortigen, nicht technischen Ursachen – Crews – als Fehlerquelle für Unfälle und weist Empfehlungen zur Fehlerkultur, für das Fehlermanagement sowie für das Verständnis von Führung aus.

4 Feb., 2020

Der Ideale Mitarbeiter im Kopf der Führungskraft – Ein Gastbeitrag

2024-09-16T08:58:08+02:004. Februar 2020|Schlüsselwörter: , , , |

Jede Führungskraft hat eine Vorstellung davon, wie sie sich den Idealen Mitarbeitenden wünscht. Typischerweise wird dies in Form von Eigenschaften und Verhaltensweisen ausgedrückt. Dieses mentale Bild von prototypischen Angestellten oder Teammitgliedern ist allerdings kaum im Alltag gegenwärtig, sondern drückt sich indirekt durch die Einschätzung und Wertschätzung diesen Mitarbeitenden gegenüber aus. In der Führungsforschung spricht man von impliziten Vorstellungen, die das Führungsverhalten unbewusst prägen. Gleichzeitig wirken sie auf die eigenen Erwartungen dem Gegenüber ein, so dass hier allgemein gilt: „Implizite Erwartungen seitens der Führungskraft können sich positiv oder negativ auf Motivation, Leistung und Führungsbeziehung auswirken.“ Allerdings sind auch operative Managementprozesse wie Leistungsbeurteilungen oder Mitarbeitergespräche, aber auch Personalauswahlverfahren und Einstellungsgespräche im Weiteren davon empfindlich betroffen, denn das implizite Mitarbeiterideal eines Managers wirkt auch hier und kann – dann dysfunktional – tatsächliche Anforderungen einfach „überschreiben“.

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