Vom Verfassungswert zur Führungspraxis: Menschenwürde als operativer Maßstab
Wie lässt sich der abstrakte Verfassungswert der Menschenwürde in den konkreten Arbeitsalltag von über fünf Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst übersetzen? Eine werteorientierte Führung erlaubt die Transformation eines verfassungsrechtlichen Schutzauftrags in die Führungspraxis. Beispielhaft wird gezeigt, wie die Verwirklichung der Menschenwürde zunächst über die rechtliche Fürsorgepflicht in eine unumstößliche Führungspflicht zur Gesundheitssicherung mündet und sich dann im Rahmen einer mitarbeiterorientierten Führung über das Konzept der psychologischen Sicherheit auf der operativen Arbeitsebene etabliert. So wandelt sich die Menschenwürde von einem theoretischen Leitbild in eine gelebte, unökonomisierbare Alltagspraxis, die als Maßstab für jede zukunftsfähige Organisation dient. Leadership Insiders erläutert Details.