Frauen und Führung ist ein topaktuelles Thema. Und ein extrem relevantes. Und bisher keine Sternstunde zukunftsweisender Führung.

Aus dem rund 50-seitigen Werk:

„In der Theaterwelt von Shakespeare gab es keine Frauen. Zumindest keine Frauen, die Frauen spielten. Dort waren es verkleidete Männer. So war die Julia, die 1597 die Bühne für die Ewigkeit betrat, natürlich ein verkleideter Mann. Auch damals schon waren fast alle entscheidenden Positionen männlich besetzt.

Bekanntlich handelt es sich bei diesem Stück um eine Tragödie und manche mögen die heutige Geschlechterverteilung im Top-Management als eben eine solche empfinden. Für die allermeisten ist es jedoch weniger dramatisch. Sie sehen es pragmatisch als eine Realität, die man bedauern, aber selbst nicht ändern kann.

Ihr ungleicher Status erscheint – ungeachtet wohlfeiler Worte in Reden und Hochglanzbroschüren – durch weniger spektakuläre und durchschnittlich früher endende Karriereentwicklungen ebenso festgeschrieben zu sein wie er sich in einem relativ geringeren Einkommen ausdrückt.“ (Weibler, 2016)

Suchota / Shutterstock

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Alles ist enthalten: Die Situationsbeschreibung, anschaulich durch eine eigene Studie angereichert, deren Analyse, die Folgen. Und letztendlich eine glasklare Empfehlung für weibliche Führungskräfte.

Zur Übersicht eignet sich dieses kompakte Werk ideal für etablierte wie kommende Führungskräfte. Obersten und oberen Entscheidungsträgern in der Linie wie in den Aufsichtsgremien oder den Interessensvertretungen gibt es eine verbindliche Handlungsorientierung. Weiblichen Führungskräften dient es insbesondere als realistische Standortbestimmung für Karriereentscheidungen. Studierende wie Dozenten finden einen leicht zugänglichen, sehr dezidierten Einstieg in die Auseinandersetzung zur Führungssituation von Frauen in v.a. Unternehmen.

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