Organisationskultur

20 Nov., 2023

Silence in Meetings – Warum Mitarbeitende schweigen, wenn sie offen sprechen sollten

2024-11-16T18:56:52+01:0020. November 2023|Schlüsselwörter: , , , , , |

Teilhabe und Wissensaustausch, Mitsprache und Mitbestimmung gelten gemeinhin als bedeutsame Voraussetzungen für die Gestaltung einer effizienten und innovativen Organisation. Wirklich gelebt wird eine entsprechend offene Kommunikation in der Praxis allerdings eher selten. Stattdessen dominiert in Meetings oftmals ein verbreitetes Schweigen. Will man diesen Missstand beheben und die aktive Mitwirkung aller Mitarbeitenden befördern, so muss man die Ursachen des formellen Schweigens klären, um vor diesem Hintergrund geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Gestützt auf die Erkenntnisse einer aktuellen Studie zeigt Leadership Insiders, warum in Meetings geschwiegen wird und wie das Schweigen gebrochen werden kann.

16 Mai, 2022

Ethisches Lernen am Arbeitsplatz!? Wie Organisationen die charakterliche Entwicklung ihrer Mitarbeitenden unterstützen können

2023-09-11T23:53:29+02:0016. Mai 2022|Schlüsselwörter: , , , |

Strukturen und Kulturen sind von enormer Wirkung für das Verhalten der Organisationsmitglieder. Dies gilt nicht zuletzt auch in Bezug auf die moralische Qualität Ihres Verhaltens. Üblicherweise werden in diesem Zusammenhang – vor allem wenn es wieder einmal die Hintergründe eines Wirtschaftsskandals auszuleuchten gilt – negative Wirkeffekte herausgestellt, sei es das Zuviel an zugewiesener Macht, was Realitätsverlust und Hybris befördert, oder das Übermaß an möglichen Boni, welches die Gier befeuert und die Moral verdrängt. Hier kann allerdings auch umgekehrt gedacht und gefragt werden: Könnte mittels organisationaler Settings die Moral nicht auch gestärkt werden? Was wäre hilfreich, um ethische Lernprozesse der Beschäftigten nachhaltig zu unterstützen? Leadership Insiders gibt Einblicke in die Idee des Arbeitsplatzes als „moralisches Laboratorium“ der Charakterentwicklung.

23 Juli, 2021

Change Management: Absichtsvolles Vergessen in Organisationen – Ein Gastbeitrag

2024-11-16T19:03:04+01:0023. Juli 2021|Schlüsselwörter: , , |

Organisationen brauchen Stabilität genau wie Wandel. Dabei beanspruchen veränderte Kundenwünsche („Nachhaltigkeit“), Erwartungen der Beschäftigten (Work-Life-Balance), gesetzliche Vorgaben (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz), Bedrohungen der Organisation von außen (Cyber-Attacken) sowie neue Technologien (z.B. KI und smarte Product Service Systems) andauernde Aufmerksamkeit. Lerne! Ist hier ein häufig genutzter Imperativ.

30 Aug., 2020

Führungskräfte als Vermittelnde – Attraktive Rolle oder Vorsicht Falle? – Ein Gastbeitrag

2024-11-16T19:06:48+01:0030. August 2020|Schlüsselwörter: , , , |

Studienergebnisse des Reinhard-Mohn-Instituts zeigen, dass Führungskräfte immer mehr eine vermittelnde Rolle einnehmen sollen. Gründe dafür sind die Vielfalt von Unternehmenskulturen,  der Trend zu gemeinsamer Verantwortung und unternehmensübergreifende Kooperationen. Die Vermittlerrolle kann attraktiv sein und die Stellung der Führungskräfte stärken, jedoch auch Frust verstärken, statt ihn abzubauen. Wie wird Vermitteln zum gelingenden Führungsmittel?

4 Feb., 2020

Der Ideale Mitarbeiter im Kopf der Führungskraft – Ein Gastbeitrag

2024-09-16T08:58:08+02:004. Februar 2020|Schlüsselwörter: , , , |

Jede Führungskraft hat eine Vorstellung davon, wie sie sich den Idealen Mitarbeitenden wünscht. Typischerweise wird dies in Form von Eigenschaften und Verhaltensweisen ausgedrückt. Dieses mentale Bild von prototypischen Angestellten oder Teammitgliedern ist allerdings kaum im Alltag gegenwärtig, sondern drückt sich indirekt durch die Einschätzung und Wertschätzung diesen Mitarbeitenden gegenüber aus. In der Führungsforschung spricht man von impliziten Vorstellungen, die das Führungsverhalten unbewusst prägen. Gleichzeitig wirken sie auf die eigenen Erwartungen dem Gegenüber ein, so dass hier allgemein gilt: „Implizite Erwartungen seitens der Führungskraft können sich positiv oder negativ auf Motivation, Leistung und Führungsbeziehung auswirken.“ Allerdings sind auch operative Managementprozesse wie Leistungsbeurteilungen oder Mitarbeitergespräche, aber auch Personalauswahlverfahren und Einstellungsgespräche im Weiteren davon empfindlich betroffen, denn das implizite Mitarbeiterideal eines Managers wirkt auch hier und kann – dann dysfunktional – tatsächliche Anforderungen einfach „überschreiben“.

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