Glück

20 Feb., 2025

Wohlbefinden von Mitarbeitenden – Worüber sprechen wir da eigentlich?

2025-02-20T08:58:31+01:0020. Februar 2025|Schlüsselwörter: , , , , |

Das Wohlbefinden von Mitarbeitenden ist eines der am häufigsten untersuchten Größen in der Organisationsforschung. Jedoch ist es alles andere als klar, was damit gemeint ist, denn es wird auf unterschiedliche Weise operationalisiert: Arbeitszufriedenheit (Tätigkeit, Bedingungen), affektives Wohlergehen (positive Gefühle überwiegen), Arbeitsengagement (Energie, Hingabe, Vertiefung), Arbeitssinn (Bedeutsamkeit, wertvoll) persönliches Wachstum und Selbstverwirklichung sind gängige Fassungen. Einigkeit besteht allein darin, dass es etwas Positives anspricht. Dies hat es beispielsweise mit dem Wohlwollen, dem Wohlklang oder dem Wohlstand gemeinsam.

3 Sep., 2019

Was macht Arbeit sinnvoll?

2020-01-14T22:40:09+01:003. September 2019|Schlüsselwörter: , , , |

Der Mensch ist ein Sinnsucher. Wenn er Sinn findet, ist vieles möglich. Ist die Suche erfolglos, ist er gelangweilt, frustriert, apathisch, gereizt bis (selbst-)aggressiv, deprimiert und/oder sucht nach Sinnersatz. Die Arbeit ist dabei kein Feld, das von vornherein von der Hoffnung auf Sinn ausgespart wird, auch wenn dies weder alle verstanden haben noch danach handeln. Praktisch haben aber nicht wenige Beschäftigte, auch Führungskräfte, die Suche aufgegeben. „Sinnloser Quatsch“ ist da eine noch freundliche Formulierung, die einem auf die Frage, was man denn so auf der Arbeit macht, genervt entgegengeschleudert wird. Was läuft da schief? Leadership Insiders zeigt die Bedingungen auf, die an eine sinnvolle Tätigkeit (Meaningful Work) typischerweise geknüpft werden und liefert Maßstäbe, für deren Anwendung es sich lohnt, (wieder) zu streiten – diese Anwendung empfehle ich auch zur Selbstüberprüfung der eigenen Situation.

7 März, 2019

„Hätte ich’s doch gemacht“ – Gründe und Folgen karrierebezogener Untätigkeit

2021-03-14T00:23:59+01:007. März 2019|Schlüsselwörter: , , , , |

Als ein südafrikanischer Forscherkollege mir vor 25 Jahren einmal erzählte, wovor er sich im Leben am meisten fürchtete, war es, sich zuletzt eingestehen zu müssen, einen Weg, den zu gehen er sich wirklich wünschte, nicht eingeschlagen zu haben, obwohl es ihm prinzipiell möglich gewesen wäre. Es war also weniger die Angst vor einer falschen Entscheidung, die ihn umtrieb, sondern die vor der Trägheit, ein neues, herbeigesehntes Ziel nicht wirklich verfolgt zu haben. Alles wäre eigentlich möglich gewesen, wurde aber nicht angegangen. Das kann nachhängen und im Rückblick tiefes Bedauern auslösen. Leadership Insiders erklärt, warum die Trägheit häufig gegenüber dem Wunsch obsiegt und unterbreitet einen Vorschlag, was daraus zu lernen ist.

Nach oben